Spannendes Spiel gegen den Tabellennachbarn
Am 22. November stand für das Juniorteam ein wichtiges Spiel an: Es ging darum, sich im Duell mit dem Tabellennachbarn HSV Insel Usedom in der erweiterten Tabellenspitze zu behaupten. Ganz klar, dass da die Unterstützung der Wikinger nicht fehlen durfte!
So eng wie die Nachbarschaft in der Tabelle entwickelte sich auch das Spiel. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als 2-3 Toren absetzen. Am Anfang des Spiels boten zwei Spieler fast eine „One-Man-Show" für ihr Team. Während die Usedomer es immer wieder schafften, ihren Kreisläufer erfolgreich in Szene zu setzen, narrte auf Seiten der SG Kai-Simon Römpke die gegnerische Abwehr nebst Torwart immer wieder mit seinen ansatzlosen Würfen. Mit der Hereinnahme von Lars Byg wurde die Abwehr des Juniorteams aggressiver und man bekam den Kreisläufer des HSV Insel Usedom zunehmend in den Griff. Da neben Stephan Hampel auch sein Gegenüber im Usedomer Tor ein starkes Spiel lieferte, blieb es ein relativ torarmes Spiel und es ging mit einem 12:12 in die Kabinen.
Trotz des engen Spiels, blieb Matthias Hahn seiner Linie treu, auch den jungen Spielern aus der A-Jugend reichlich Spielzeit zu geben. So feierte Max Lipp nach seinem Debüt im EHF-Cup am Tag zuvor nun auch sein Heimspieldebüt für das Juniorteam. Marc Blockus dankte dem Trainer das Vertrauen vor allem in der zweiten Halbzeit mit wichtigen Toren. Morten Dibbert spielte gewohnt sicher in Angriff und Abwehr und Jannis Koellner ist aus dem Juniorteam schon nicht mehr wegzudenken. Bezeichnend für das Vertrauen in die Jugend war eine Unterzahlsituation, in der überwiegend die A-Jugendlichen auf dem Feld standen und die brenzlige Phase grandios meisterte. Nachdem das Juniorteam einige Angriffe zu überhastet abgeschlossen hatte, die Usedomer ihre Angriffe aber – auch Dank großzügiger Auslegung einiger Situtation und der Zeitspielregel durch die Schiedsrichter – geduldig und erfolgreich ausspielten, hieß es in der 58. Minute 25:28. Kaum jemand setzte noch auf das Juniorteam – aber die Mannschaft gab nicht auf. Eine offene Manndeckung führte zu Ballgewinnen und Tempogegen-stößen und zehn Sekunden vor Schluss hatte das Juniorteam zum 28:28 ausgeglichen – eine tolle Aufholjagd. Usedom bekam in letzter Sekunde noch einen Freiwurf zugesprochen. Der Ausführungsort wurde großzügig von der Außenpositon Richtung Mitte verlegt. Aber Stephan Hampel krönte seine gute Leistung, als er mit einem Reflex den gefährlich abgefälschten Wurf kurz vor der Linie stoppen konnte. So rettete er seinem Team ein verdientes Unentschieden, dass von den Wikingern mit der Mannschaft ein wenig wie ein Sieg gefeiert wurde.
[Marina]