Super-Handball-Sonntag in der Fördehalle, den Anfang machte die C1

Am Sonntag, 12.09.2010, stand für die SG-Jugend-Spieler, -Verantwortlichen und -Fans die nächste Handball-Großveranstaltung ins Haus. Gleich vier Partien galt es zwischen 12 Uhr und 19:30 Uhr zu bewältigen.

 

Den Anfang machte die mJC1, die ihr zweites Heimspiel der Saison gegen die Mannschaft von HFF Munkbrarup bestritt. Marlon Runow machte dort weiter, wo er letzte Woche aufgehört hatte und erzielte mit viel Dampf das 1:1. Kurz darauf bewies er Auge, als er Philipp Asmussen bediente, der zum 2:2 nach 2 Minuten vollendete. Lennard Danielsen konnte sich in der Folge mit einigen Paraden auszeichnen, bevor Stefan Wilhelm in großem Getümmel den Ball ergatterte und Tjark Strehlow von Rechtsaußen traf. Der 7m, der zum 5:4 führte, wurde nicht nur von Nicola Scarafilo herausgeholt, sondern auch von ihm verwandelt. Die Munkbraruper Abwehr stand sehr aufmerksam und verhinderte in dieser Phase noch die einfachen SG-Tore. Ein großartiger Pass von Lennard direkt in den Lauf von Philipp A. mündete allerdings im 9:6 nach 12 Minuten. Kurz darauf riss der von Linksaußen eingelaufene Melf Voigt eine Lücke am Kreis, durch die Philipp Jürgensen hindurch ging und das 10:8 erzielte. Mit einem Doppelschlag sorgte Marlon für das 12:9 nach 16 Minuten. Die Fans waren zu diesem Zeitpunkt etwas unrhythmisch, doch irritierte dies weder Janos Steidtmann noch den von ihm bedienten Tjark, der den 13. SG-Treffer erzielte. In der Abwehr agierte Melf in bester Oliver Roggisch Manier gegen seinen Gegenspieler und vorn verwandelte Janos nun selbst einen Gegenstoß zum 14:10 nach 19 Minuten. Die jetzt sehr offensiv spielende SG-Abwehr erkämpfte in Person von Stefan den Ball, der schnell auf Janos spielte, welcher wiederum Nicola bediente – das 15:10. Der SG-Express hatte – nicht nur zur Freude von Trainer Klaus Gärtner – Fahrt aufgenommen und war von den Rand-Flensburgern nicht mehr aufzuhalten. Zwischenzeitlich war Jannic Severin ins Tor gekommen und zeichnete sich nun kurz hintereinander mit zwei starken Paraden aus. Stefan ließ sich hingegen auf der anderen Seite nicht stoppen, als er den Pausenstand von 18:11 erzielte.

 

Während andere Leute im Internet zum Flashmob aufrufen, hatte sich der SG-Fanblock bei einem bekannten sozialen Netzwerk zu einer voradventlichen Feier verabredet, die nun ihren Anfang nahm. Lebkuchen, Dominosteine und Punsch trugen für den Rest des Tages zur guten Stimmung bei. :-)

 

Aber auch die Fruchtzwerge sorgten weiterhin für gute Laune. Jannic schickte gleich nach Wiederbeginn Flemming Hensen auf die Reise und der verwandelte sicher zum 19:11. Marlon bewies erneut Spielmacherqualitäten, als er Nicola zum 21:12 nach 30 Minuten bediente. Die erste 10-Tore-Führung war jedoch Stefan vorbehalten, der einen langen Pass von Jannic sicher aufnahm und zum 22:12 verwandelte. Wie ein Ivano Balic führte Nicola einen Freiwurf blitzschnell aus und Stefan nutzte die Trägheit des Gegners zu einem weiteren sehenswerten Treffer. Magnus Asmussen war jetzt im Spiel, brachte den Ball selbst schnell nach vorn und spielte im richtigen Moment auf den frei stehenden Stefan, das 26:14 nach 33 Minuten war die Folge. Den nächsten Treffer erzielte Magnus selbst, nachdem er sich bravourös auf der Mittelposition durchgesetzt hatte. Spätestens jetzt mussten die „Munkis" erkennen, dass sie wieder einmal chancenlos gegen die SG waren. Die Abwehr um Stefan stand nun sehr sicher und wenn dann doch mal ein Wurf durchkam, war Jannic zur Stelle. Vorne wurde schön kombiniert und die Tore fielen fast von allein. Magnus zog geschickt die Fäden und setzte mit einem famosen Tipppass Stefan in Szene, der sich mit dem 31:17 nach 41 Minuten bedankte. Lennard kam zurück ins Tor und verzeichnete sofort eine weitere Parade. Philipp J. setzte das energische „Zieh!" seines Trainers in die Tat um, ging an Freund und Feind vorbei und setzte den Ball zum 33:17 in die Maschen. Mit zwei weiteren blitzsauberen Toren von Außen sicherte er sich den Hattrick und seiner Mannschaft das 35:18 nach 44 Minuten. Lennard hielt stark gegen den freien Linksaußen der „Munkis" und vorn wurde Janos elegant durch Magnus bedient – 36:19. Die letzten Minuten agierten die SG-Jungs etwas lässig, was angesichts der deutlichen Führung aber absolut entschuldbar war. Den Schlusspunkt unter dieses Spiel setzte Lennard mit einem verwandelten 7m gegen seine alten Mannschaftskollegen.

 

Hatte Klaus Gärtner am Freitag noch geunkt, dass es die erste Heimniederlage der SG-Geschichte gegen die „Munkis" geben könnte, so widerlegten ihn seine Jungs mit dem 39:22 eindrucksvoll. Gut so! :-)



[Astrid]