A2 beendet den SG-Stodo-Sonntag erfolgreich

Während die jüngeren Jahrgänge nun Feierabend hatten, ging es für mJA2 erst richtig los. Gemeinsam mit ihren Alterskollegen aus dem Lübecker Randgebiet bildeten sie den Abschluss des „SG-Stodo-Sonntags". Am Zeitnehmertisch war nun Klaus Gärtner am Drücker, der von dort einen guten Blick auf seine ehemaligen Schützlinge hatte.

 

Einer wollte diesem Spiel ganz offensichtlich seinen Stempel aufdrücken: Finn Dethlefsen, der gleich loslegte wie die Feuerwehr und die ersten drei Treffer quasi im Alleingang erzielte – 3:1 nach 4 Minuten. Die Abwehr stand sicher und dahinter agierte ein gut aufgelegter Sebastian „Sebi" Brodersen, der sich immer wieder mit schönen Paraden in Szene setzte. Nachdem Anders Svensson Noack zuvor Rick Walder beim 6:3 mit einem schönen Pass bedient hatte, erzielte er das 7:3 gleich selbst. Ob frei vom Kreis oder per Rückraumkracher – egal was die Jungs aus Stodo auch versuchten, Sebi war zur Stelle und nahm ihnen den Wind aus den Segeln. Nach einem tollen Anspiel von Anders traf Malte Voigt aus spitzem Winkel zum 10:4 nach 17 Minuten und verdiente sich ein Lob von Coach Rainer Cordes. Lukas „Reinschi" Reinsch, ein weiterer SG-A-Jugendlicher, der bei Bundesliga- und Champions League-Spielen in der Campushalle aktiv ist, erzielte das 12:5. Ein schnelles Wiedersehen mit der Fördehalle feierte Jonas „Aki" Akinloye Abioye, der mit zwei Gegenstößen das 14:5 nach 21 Minuten herstellte. Lasse Jannsen sowie Lars Ole Woldt gaben nun ihr Saisondebüt und Lars Ole unterband sogleich gemeinsam mit Tobias „Tobi" Wickert-Grossmann einen Stockelsdorfer Gegenstoß am eigenen Kreis. Lasse hingegen erspitzelte sich den Ball und verwandelte im Anschluss den Konter zum 15:7. Peter Kaulbach erzielte per 7m den letzten SG-Treffer vor der Pause und mit einem 16:9 ging es in die Kabinen.

 

Die zweite Hälfte begann wie die erste: Finn erzielte mit viel Schwung das 17:9. Auffällig war, wie gut die Abwehr stand und immer wieder Bälle erkämpfte. So konnte Peter gleich zu Beginn dieses Abschnitts zwei schnelle Tore erzielen. Sebi hingegen parierte einen Stockelsdorfer Konter. Auch in der Folge sicherten sich die Cordes-Schützlinge ein ums andere Mal aus einer soliden Abwehr heraus den Ball und schickten ihre Mitspieler auf die Reise, die dem gegnerischen Torwart keine Chance ließen. Anders auf Peter, Sebi auf Malte, Sebi auf Peter – der Junge im Stockelsdorfer Gehäuse konnte einem spätestens beim 24:12 nach 39 Minuten Leid tun. Auf der anderen Seite krönte Sebi seine starke Leistung mit einem weiteren gehaltenen Gegenstoß. Anders marschierte an Freund und Feind vorbei zum 26:14, bevor Peter den eingewechselten Leif Leiser am Kreis sah, der ebenfalls sicher verwandelte. Nachdem Sebi mit der Nase pariert hatte, durfte er auf die Bank und Simon Desler kam ins Tor. Finn erzielte die beiden nächsten Treffer und Aki verwandelte nach einem schönen Anspiel von Reinschi zum 30:14 nach 47 Minuten. Die SG spielte nun mit einer sehr offensiven Abwehr, hinter der Simon stark parierte und mit einem schnellen Pass Anders bediente, der sicher zum 31:15 einnetzte. Nachdem Anders erneut getroffen hatte, warf sich Leif mit vollem Körpereinsatz in einen gegnerischen Wurf, was bei diesem Spielstand nicht unbedingt selbstverständlich ist und entsprechend Respekt abnötigte. Nachdem Reinschi sich durch die Abwehr getankt hatte, fielen die folgenden fünf Treffer wieder per Gegenstoß. Besonders sehenswert dabei der Treffer zum 38:17 nach 57 Minuten von Anders, der zunächst einen langen gegnerischen Ball abfing, um sofort wieder nach vorn zu stürmen und zu verwandeln. Die Fans forderten den 40. Treffer und sie bekamen ihn: Lasse traf souverän von Linksaußen. Auch das letzte Tor dieser Partie ging auf sein Konto, nach einem – na klar – Gegenstoß. Das 41:17 war ein schöner Start in die neue Oberligasaison und hat nicht zuletzt aufgrund der tollen Abwehr und des Tempospiels viel Spaß gemacht.

 

Ein langer und erfolgreicher Handballtag war zuende, aber am nächsten Sonntag geht es weiter – dann sogar mit vier Partien.



[Astrid]