Wahlen und Grünkohl

Zum dritten Mal gab es für die Wikinger eine Einladung zur Jahreshauptversammlung mit anschließender Neujahrsfeier. Ein guter Zeitvertreib in der handballfreien Zeit dachten sich viele Wikinger und so war die Beteiligung gut.

Die Knudsborg war auch schon zum wiederholten Male Gastgeber für die Wikinger – wahrscheinlich, weil es für Präsi Ingo immer einen so wunderbaren thronähnlichen Stuhl gibt.

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung gab Ingo einen Rückblick über das vergangene Vereinsjahr, gespickt mit vielen Spielen der SG, bei denen die Wikinger dabei waren und mit einigen besonderen Reisen, z. B. nach Paris oder Wien / Celje. Es ist aber festzustellen, dass die Auswärtsfahrten zu den Spielen der HBL wegen der neuen Anwurfzeiten immer schwieriger durchzuführen sind und dadurch seltener stattfinden. Der Trend scheint zu weniger Fahrten zu gehen und diese gehen dafür eher in die europäische Ferne. Das macht ja auch viel Spaß, aber die Unterstützung bei Auswärtsspielen der HBL ist schließlich auch eine Hauptaufgabe eines Fanclubs. In diesem Zusammenhang berichtete Marina von dem Versuch, die Kräfte aller Fanclubs in der Bundesliga zu bündeln, um Position gegen die neuen Anwurfzeiten zu beziehen. Nachdem es zunächst Interesse gab, verlief die Anregung dann jedoch im Sande, da die meisten Fanclubs sich zu wenig Chancen ausrechneten, etwas erreichen zu können.

Ein Highlight des Vereinsjahres war auch die Feier zum 25jährigen Bestehen im Sommer.

Roland erklärte den Mitgliedern dann den Kassenbericht für das Jahr 2017. Dem Fanclub geht es finanziell gut. Viele zahlende Mitglieder (über260) und einige Spenden, sorgen für eine solide finanzielle Basis. Noch ein Grund, warum die Wikinger gerne mehr Auswärtsfahrten anbieten würden – den dafür ist das Geld schließlich da! Die Kassenprüfer Gerd und Thomas bescheinigten Roland eine erstklassige Arbeit und machten den Mitgliedern deutlich, wie viel Zeit und Arbeit er für den Fanclub investiert. Das gab einen großen Applaus als Dank. Und es gab natürlich die beantragte Entlastung des Vorstandes.

Nun standen noch die Wahlen an. Marina (2. Vorsitzende), Roland (Kassenwart) und Per (Beisitzer) wurden ohne Gegenkandidat und ohne Gegenstimme wiedergewählt. So kann der Wikinger-Vorstand unverändert weiter arbeiten.

Einige Ehrung für langjährige Mitglieder gab es auch noch. Annika erhielt die Nadel für 5 Jahre, Simone ist seit 10 Jahren dabei und Torsten und Holger sind seit 25 Jahren Wikinger - das war einen großen Applaus wert.

Nachdem noch einiges „Sonstiges“ - z. B. Ausblick auf das Sommerprogramm – geklärt wurde, beendete Ingo die Jahreshauptversammlung.

 

Nun konnte der gemütlichen Teil des Abends beginnen – obwohl die Jahreshauptversammlung natürlich auch nicht ungemütlich war. Da die Formalien schneller als erwartet abgehandelt wurden, hofften die Wikinger, nicht wie geplant, bis 19.30 Uhr auf das Essen warten zu müssen. Und das Team der Knudsborg machte es möglich und versorgte die hungrigen Wikinger eine halbe Stunde früher mit leckerem Grünkohl oder Schnitzel.

Um danach ein wenig Bewegung zu bekommen, hatte der Vorstand in der Einladung darum gebeten, Schrottgeschenke mitzubringen. Um diese wurde nun gewürfelt und zunächst musste der Gabentisch geleert werden. Für eine „6“ durfte oder musste man sich ein Geschenk aussuchen. Wer nach dieser Runde glücklich war, leer ausgegangen zu sein, hatte sich zu früh gefreut. Es gab noch eine zweite Runde. 10 Minuten lang musste bei einer „6“ geklaut werden und durfte bei einer „1“ ein Geschenk abgeben werden. Dabei wurden weite Wege zurück gelegt, um vermeintliche Scheußlichkeiten weit weg zu entsorgen. Aber am Ende war dafür gesorgt, dass jeder etwas auspacken durfte. Besondere „Freude“ lösten einige schwarz-weiße Fanartikel aus. Bei anderen Dingen konnte man sich durchaus streiten, ob sie Schrott oder eigentlich doch ganz nett waren. Und oft waren die Scheußlichkeiten wenigstens mit ein wenig Schokolade versüßt.

Danach gab es noch Geschenke, die jeder gern haben wollte. Um diese zu gewinnen, musste man nur Geschick und Glück beim Würfeln haben und sich mit der höheren Zahl für die nächste Runde qualifizieren. Am Ende durften sich 8 Wikinger über von Ingrid gestaltete Becher, Kalender oder über schicke Erima-Jacken freuen.

Danach war Zeit für viele nette Gesprächsrunden und das eine oder andere Getränk. Und so langsam wird es auch wieder Zeit für Handball!

[Marina]